Landeanflug Dom Rep

Unser Weg als Digital Nomads

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Der Moment, der alles verändert hat

Von Anfang an hat mir Mathias erzählt, dass er in ein bis zwei Jahren plant, Österreich zu verlassen. Das klang damals noch so weit weg. Ende August 2025 kam er dann auf mich zu: „Es hat sich nun die Möglichkeit ergeben, das Auswandern vorzuziehen – und zwar auf Januar 2026.“

Boom.

Erstmal geschockt. Fragen über Fragen in meinem Kopf: In vier Monaten – wie soll das gehen? Die finanzielle Sicherheit aufgeben? Meine Wahlheimat Tirol und damit die Berge verlassen? Den Job kündigen, den ich liebe? Ich wusste, dass er das vorhatte, dass es nun doch so schnell gehen sollte, war natürlich einfach krass.

Dennoch war nach kurzer Überlegung klar: Wir machen das gemeinsam.

Was mich persönlich am meisten beruhigt hat, war seine Ruhe und sein starker Wille: „Wir schaffen das gemeinsam.“. Ganz ehrlich – während der Planung kam bei mir hier und da durchaus der Moment mit der Frage „Was mache ich hier eigentlich gerade?“, vor allem dann, wenn etwas Überforderung aufgetaucht ist. Mein Bauchgefühl hat mir aber immer gezeigt, dass es die richtige Entscheidung ist. Es hat sich einfach richtig angefühlt.

Unsere Familien und Freunde waren im ersten Moment ebenfalls geschockt und gleichzeitig haben sie sich für uns riesig gefreut. Wir haben häufig den Satz gehört: „Ich könnte das nicht.“ und ja, bis vor Kurzem hätte ich das wohl auch noch gesagt. Es ist allerdings unglaublich, wie viel man schafft, wenn man daran glaubt und Vertrauen hat.

Die erste Flut an Fragen

Jetzt ging es los – Fragen über Fragen, die sofort auf einen einprasseln. Was sind unsere To-Dos? Was muss wann erledigt werden? Kündigungsfristen einhalten, Familie und Freunde informieren, Arbeitgeber informieren. Reisen mit Handgepäck oder Koffer? Was müssen wir bei der Abmeldung aus Österreich beachten? Und wie verdiene ich eigentlich Geld?

Also setzten wir uns stundenlang hin, recherchierten alles Mögliche. Das Problem ist: man kommt hier von einem Thema zum nächsten. Und da es einige Punkte gibt, bei denen wir uns manchmal dachten, dass es schön wäre, diese leichter zu finden, entsteht hier nun unser Blog. Wir erzählen, wie wir es gemacht haben und was unsere Erkenntnisse waren. An dieser Stelle möchten wir allerdings darauf hinweisen, dass wir lediglich aufzeigen wie es für uns funktioniert hat. Es gibt bekanntlich viele Wege, die nach Rom führen.

Wohin? Wie wir unsere erste Destination gewählt haben

Wir hatten entschieden, in vier Monaten in den Flieger zu steigen – wohin genau, das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Jeder von uns hat eine Liste gemacht mit Ländern, die man gerne sehen möchte. Zum Glück gab es sofort viele Überschneidungen und die erste grobe Richtung war schnell klar: für das erste Jahr wird es Lateinamerika. Als erste Destination haben wir uns ebenso schnell für die Dominikanische Republik entschieden, da ich dort schon mal war, und mir dachte so „weiß“ ich zumindest worauf wir uns einlassen. Also buchten wir direkt unseren ersten Flug und unsere erste Unterkunft über Airbnb.

Da wir trotzdem das Gefühl des Ankommens haben möchten, haben wir uns auch dazu entschieden an jedem Ort ca. einen Monat zu bleiben. Genug Zeit, um sich etwas einzuleben und ohne Druck hier und da was zu erleben.

Das ist vielleicht generell ein interessanter Punkt: Wir sind keine „wir müssen alles sehen und erleben was geboten wird“-Digital Nomads. Natürlich schauen wir uns was an – ein bisschen was will man ja mitnehmen. Aber im Kern ist das dann unser normales Leben, unser Alltag. Wir arbeiten, kaufen ein und kochen selbst, gehen abundan in Restaurants, chillen an Stränden und genießen das Leben bei warmen Temperaturen. So wie Zuhause, nur eben anders.

Falls du hier also erwartest einen „Das musst du hier erleben“-Teil zu finden, muss ich dich enttäuschen. Ich werde schildern wie es uns tatsächlich geht und wie wir die Zeit erleben.

Das Gewerbe

Um Geld verdienen zu können, muss man einerseits wissen, was man machen will und andererseits natürlich ein Gewerbe anmelden. Für uns war klar: Wir möchten als Digital Nomads starten. Daher haben wir uns auf die Suche nach passenden Lösungen begeben. Also wieder hieß es Recherche, Recherche, Recherche.

Da uns schnell klar wurde, dass es hier einiges zu Beachten gibt, haben wir uns Seiten wie z.B. Staatenlos und Goodbyematrix angesehen, um uns einen Überblick zu verschaffen und uns darüber klar zu werden mit welchem Anbieter wir weitermachen möchten. Wir haben uns für Goodbyematrix entschieden, da es für unseren Fall besser zu passen schien. Schaut euch gern diese und auch weitere Anbieter an, die hier Unterstützung bieten. Die Gegebenheiten sind bei jedem anders, daher ist unsere Wahl nicht die einzig Richtige.

Bei Goodbyematrix empfehlen wir als ersten Schritt den kostenlosen Vortrag „Auswandern & Steueroptimierung“ anzusehen, das hilft enorm für einen ersten konkreten Überblick.

Am Ende haben wir uns für ein Small Business in Georgien entschieden. Das Team von Goodbyematrix unterstützt dabei bei allen nötigen Schritten: von Informationen bis zur Umsetzung. Das Ganze ist vollständig remote oder persönlich vor Ort in Georgien möglich.

Wir haben uns für die Vor-Ort-Variante entschieden, weil wir noch nie in Georgien waren und so einen guten Grund dafür hatten. Tiflis können wir nur empfehlen – eine spannende Stadt und sie bietet einiges an Aktivitäten. Wir waren eine Woche dort, da das Bürokratische rund drei Tage in Anspruch nimmt und wir einfach etwas Puffer eingebaut haben. Mehr über Georgien findet ihr in diesem Artikel.

Mein Weg zur Virtual Assistant

Für Mathias stand bereits fest, wie er Geld verdienen wird. Bei mir war dieser Punkt noch offen. Auf mich kamen dann einige Tage der Recherche zu, was man denn überhaupt so alles machen kann remote. Was mir Spaß und für mich Sinn machen könnte. Schnell steht fest: hier gibt es endlos viele Möglichkeiten und auch hier kam ein kurzer Moment der Unsicherheit auf. Nach vielen Überlegungen und einigen langen Tagen stand fest: Ich mache einfach das, was ich kann und liebe.

Ich baue mir meine Selbstständigkeit als Virtual Assistant auf. In den Bereichen Backoffice, Kundenservice und Projektkoordination entlaste ich Selbstständige und kleine Teams, damit sie sich auf den Kern ihres Geschäfts konzentrieren können. Mit dem Aufbau habe ich in der Dominikanischen Republik gestartet – mehr dazu findet ihr in diesem Artikel zum Aufbau der Selbstständigkeit.

Alles kündigen – was es zu beachten gibt

Im September reichten wir beide unsere Kündigungen bei unseren Arbeitgebern und unseren Wohnungen ein, zu Ende Dezember. Dann haben wir uns alle Kündigungsfristen für laufende Verträge angesehen und notiert.

Ein kurzer Überblick über mögliche Verträge, die man im Blick haben sollte:

  • Mobilfunkvertrag
  • Internet zu Hause
  • Fitnessstudio
  • Bankkonto & Kreditkarte
  • Wohnung
  • Versicherungen
  • Laufende Abos
  • Auto – Abmeldung und ggf. Verkauf

Das ist natürlich bei jedem individuell und die Liste ist nicht als vollständig anzusehen. Ein kleiner Hinweis: Aus einem Fitnessstudiovertrag kommt man nicht so leicht raus. Das Sonderkündigungsrecht aufgrund Wegzugs gilt hier oft nicht. Kümmert euch frühzeitig darum und bittet generell überall um schriftliche Bestätigung.

Dann natürlich noch die Abmeldung aus Österreich. Ruft einfach frühzeitig bei eurem Amt an und fragt nach wie viel im Voraus ihr euch abmelden könnt, dann seid ihr auf der sicheren Seite. Mit der Abmeldebestätigung kann man sich bei einigen Verträgen auf das Sonderkündigungsrecht berufen, aber eben nicht bei allen, wie bereits erwähnt. Prüft das unbedingt vorher oder kündigt rechtzeitig ordentlich.

Wir haben außerdem bei der Post für drei Monate einen Nachsendungsauftrag eingerichtet, damit nichts untergeht.

Ebenfalls auf unserer Checkliste: die Reisepässe erneuern. Klingt selbstverständlich, vergisst man aber leicht im ganzen Trubel und mitten auf der Reise möchte man sich damit nicht mehr beschäftigen müssen, wir zumindest nicht. Beachtet hier bitte auch unbedingt die Dauer, die zur Ausstellung benötigt wird. Wir haben außerdem beim ÖAMTC die beiden internationalen Führerscheine ausstellen lassen, da in Lateinamerika je nach Land ein anderer benötigt wird. Wichtige Info: Der internationale Führerschein gilt nur in Verbindung mit dem Nationalen, heißt also man muss immer beide dabei haben.

Ein Punkt, den man unbedingt frühzeitig angehen sollte: die Impfungen. Wir empfehlen, damit mindestens 6–8 Wochen vor Abreise zu beginnen – wenn nicht sogar noch früher. Das hat einen konkreten Grund: Manche Impfungen sind Lebendimpfstoffe, und zwischen verschiedenen Lebendimpfstoffen muss ein Abstand von mindestens 4 Wochen eingehalten werden. Wer das zu spät plant, kann manche Impfungen zeitlich nicht mehr kombinieren oder muss sich im Ausland darum kümmern.

Grundsätzlich sollte man zuerst prüfen, ob alle Standardimpfungen noch aktuell sind. Das klingt selbstverständlich, wird aber tatsächlich oft vergessen.

Für Lateinamerika besonders relevant:

  • Gelbfieber – in vielen Ländern Pflicht bei der Einreise, unter anderem in Brasilien (weite Teile), Bolivien, Kolumbien (Amazonasgebiet) und Ecuador (bei Einreise aus einem Endemiegebiet). Wer ohne Nachweis einreist, kann zurückgewiesen werden. Die Impfung gilt erst ab 10 Tage nach dem Stich als gültig. Wichtig: Die Gelbfieberimpfung darf nur bei autorisierten Gelbfieberimpfstellen durchgeführt werden, nicht beim normalen Hausarzt. Nach einmaliger Impfung gilt der Schutz laut WHO lebenslang; die STIKO empfiehlt bei erneuter Exposition nach 10 Jahren eine einmalige Auffrischung.
  • Hepatitis A – für ganz Lateinamerika dringend empfohlen.
  • Typhus – besonders wenn man abseits touristischer Pfade unterwegs ist oder länger bleibt.
  • Tollwut – bei längeren Aufenthalten sinnvoll. In Lateinamerika wird Tollwut nicht nur durch Hunde, sondern auch durch Fledermäuse übertragen, und eine flächendeckende Versorgung mit Notfallimpfstoffen vor Ort ist nicht gewährleistet.
  • Hepatitis B – bei Langzeitaufenthalt empfohlen.

Den internationalen Impfpass immer im Handgepäck mitführen. Manche Länder kontrollieren das, besonders bei Grenzübertritten innerhalb Lateinamerikas. Zusätzlich eine Kopie machen und ein Foto auf dem Handy speichern.

Wichtig: Lasst euch unbedingt individuell von einem Tropeninstitut oder einer reisemedizinischen Praxis beraten. Die genauen Empfehlungen hängen von eurer Route, Reisedauer und persönlicher Gesundheit ab.

Die Handy-Frage

Wie machen wir das mit dem Handy? Welche Möglichkeiten gibt es, was ist für uns sinnvoll? Das hat wirklich einiges an Zeit gekostet.

Wir haben verschiedenste Blogs gelesen, verschiedene Anbieter verglichen und auch überlegt, unsere österreichischen Nummern zu behalten. Letzteres haben wir schnell verworfen, da die Tarife schlicht nicht darauf ausgelegt sind.

Man könnte sich in jedem Land eine neue SIM holen – direkt am Flughafen, eigentlich unkompliziert. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, da wir nicht ständig wechselnde Nummern haben wollten.

Nach einiger Recherche sind wir auf Holafly gestoßen. Die haben seit Kurzem den Unlimited Plan: immer dieselbe Nummer, immer verbunden, ohne weiteres Zutun. Einmal die eSIM einrichten – fertig. Das Netz wählt sich im neuen Land automatisch ein. Den Plan gibt es monatlich oder jährlich, wobei der Jahresplan deutlich günstiger ist. Wir haben uns für die jährliche Variante entschieden und nutzen ihn nun seit über 3 Monaten. Wir sind sehr zufrieden damit. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Holafly Support am besten über Whatsapp funktioniert und hilfreich ist.

Kurzer Auszug aus der Detailübersicht: unbegrenztes Datenvolumen (mit Einschränkungen bei übermäßiger Nutzung laut AGB), unbegrenzte Hotspot-Nutzung, eine eSIM für derzeit rund 160 Länder weltweit, weitere Infos findet ihr direkt bei Holafly Unlimited Plan.

Für uns war das die praktischste Lösung. Einmal bestellt – ein Jahr Ruhe.

Bankkonto

Bei der Wahl des Bankkontos wird man bei der Recherche schnell auf Wise und Revolut stoßen. Wir haben uns tatsächlich für beides entschieden und nutzen auch beides gleichermaßen.

Beide Anbieter sind schnell eingerichtet, die Apps sind intuitiv, und wir haben damit sowohl Visa als auch Mastercard zur Verfügung. Zur Bargeldabhebung nutzen wir meist Revolut, da das monatliche Limit für kostenlose Abhebungen je nach gewähltem Paket höher ist als bei Wise. Bei Wechselkursen und Gebühren für Fremdwährungszahlungen sind beide ähnlich – das war für uns daher kein ausschlaggebender Faktor. Ein bisschen ausführlicher findet ihr Infos zu Wise und Revolut in diesem Beitrag.

Budget: mit wie viel wir kalkulieren

Nach einiger Recherche zu Flügen, Unterkünften und Verpflegung haben wir festgestellt, dass wir zu zweit mit rund 2.000 € pro Monat in Lateinamerika gut auskommen sollten.

In den Berichten zu den jeweiligen Destinationen werden wir die tatsächlichen Kosten teilen. Wichtig dabei: Das sind unsere Zahlen. Wie viel man selbst ausgibt, hängt natürlich stark davon ab, welche Art von Unterkunft man wählt, wie viel man selbst kocht, wie oft man ins Restaurant geht und welche Aktivitäten man plant und und und.

Internationale Krankenversicherung

Die Krankenversicherung ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. Hier haben wir viel Recherche reingesteckt und verschiedenste Anbieter verglichen. SafetyWing ist eine bekannte Alternative, die viele Digital Nomads nutzen. Wir haben uns aber nach unserer Recherche für Genki entschieden.

Das kam uns als die beste Wahl für uns vor. Mit 273 € monatlich pro Person haben wir uns für die Premium-Variante entschieden. Diese ist wirklich sehr umfangreich und klar strukturiert – man versteht auf Anhieb, wann was wie gehandhabt wird. Das war uns sehr wichtig, damit es im Ernstfall keine Unsicherheiten gibt. Preise richten sich unter anderem auch an das Alter, es ist also wahrscheinlich das es Unterschiede zu dem von uns genannten Preis kommt. Wie so oft, sind die Leistungen in USA und Kanada auch hier beschränkt bzw. benötigen ein Upgrade für die Zeit des Aufenthalts dort. Weitere Infos zu Genki findet ihr in diesem Beitrag.

Hab & Gut loswerden: Ausmisten, Verkaufen, Loslassen

Nebenbei haben wir angefangen, unser Hab und Gut zu reduzieren, denn der Platz zum Einlagern ist begrenzt. Ein großes Dankeschön an unsere Familien, bei denen wir den ein oder anderen Karton unterstellen durften.

Der erste Schritt war, sich mit dem Gedanken anzufreunden: Alles muss weg. Das war ehrlich gesagt nicht immer einfach, weil man sich alles hart erarbeitet hatte. Aber nachdem die ersten Dinge weg waren, kam schnell auch die Erleichterung – physisch und psychisch. Man stellt fest, dass man deutlich mehr Sachen besitzt, als man wirklich braucht.

Es war sogar schön zu sehen, wie unsere Wohnungen immer leerer wurden und wir somit unserem Ziel immer näher kamen.

Um Dinge loszuwerden können wir neben den bekannten Online-Plattformen auch den Flohmarkt empfehlen. Uns hat es ehrlich gesagt etwas überrascht hat, wie gut das funktioniert. Können wir also absolut empfehlen! Am Ende haben wir auch einiges weggeworfen, auch das gehört dazu.

Gepäck: Koffer oder nur Handgepäck?

Für das erste Jahr haben wir uns für Koffer plus Handgepäck entschieden. Es ist gar nicht so einfach zu entscheiden, was man wirklich braucht, auch wenn es dazu unzählige Guides und Packlisten online gibt. Man denkt immer: „Ich möchte aber noch A und B mitnehmen, und C für den Fall.“ Meiner ist vielleicht auch etwas voller als der von Mathias 😉

Ob Koffer, Rucksack oder nur Handgepäck – das muss jeder für sich selbst entscheiden. Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Wir machen dazu einen eigenen Artikel mit unserer konkreten Packliste und ein paar Empfehlungen zu Gadgets, die bei uns wirklich nicht fehlen durften und auch wirklich im Einsatz sind.

Ausreisenachweis – was man wissen sollte

In fast jedem Land kann an der Grenze ein Rückflug oder ein Nachweis über die geplante Ausreise verlangt werden. Wir haben uns deshalb direkt überlegt, wohin wir als nächstes wollen, und Flug sowie Unterkunft entsprechend gebucht. Das hat uns einen ganzen Tag gekostet. Das ist tatsächlich äußerst anstrengend und mühsam.

Es gibt Dienste, bei denen man für wenig Geld temporär einen echten Flug buchen kann, um ihn bei der Einreise vorzeigen zu können. Der Flug wird nach kurzer Zeit automatisch wieder storniert. Wir haben so einen Dienst selbst bisher nicht genutzt und können daher nicht aus eigener Erfahrung berichten, wir haben lediglich bei anderen Blogs davon gelesen.

Mittlerweile haben wir uns für die Wahl des nächsten Reiseziels einen eigenen Claude-Skill gebaut. Seither beschäftigen wir uns nur noch halb so lang mit der Frage, wohin es als nächstes gehen soll und mit den entsprechenden Buchungen dafür. Falls ihr auch wenig Lust habt euch damit mehr als unbedingt nötig zu beschäftigen -> hier geht’s zu meinem Claude Reise + Stadtviertel Skill

Die letzten Wochen: Abschiede, Weihnachten, Aufregung

Mit Weihnachten begann für uns die Phase des Verabschiedens. Von Arbeitskollegen, von Freunden, und natürlich von der Familie. Das war eine Gefühlsachterbahn mit vielen Tränen und der gleichzeitigen Freude über das was kommt. Zum Glück gibt es Videotelefonie, Whatsapp und wie sie alle heißen. Das macht es etwas leichter.

Wir haben alles gekündigt, uns abgemeldet, Reisepässe erneuert, internationale Führerscheine ausstellen lassen, erste Flüge und Unterkünfte gebucht und viele Tränen bei den Verabschiedungen hinter uns.

Jetzt geht endlich los, worauf wir vier Monate hingearbeitet haben.


Wenn ihr selbst mit dem Gedanken spielt, einen ähnlichen Schritt zu machen: Es ist machbar. Es braucht ein bisschen Planung, Vertrauen und die Bereitschaft loszulassen. Es wird sicher die aufregendste Zeit eures Lebens werden!

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📱 eSIM – Holafly
💳 Bankkonto – Wise
💳 Bankkonto – Revolut
🏥 Krankenversicherung – Genki
🏠 Unterkunft – Airbnb
🌍 Gewerbe Ausland – Goodbyematrix