Links mit ↗ führen zu externen Seiten ohne Provision. Wir empfehlen ausschließlich, was wir selbst nutzen.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine professionelle Beratung. Wir erläutern lediglich unsere Entscheidung. Jede Situation ist individuell und wir weisen darauf hin bei Fragen einen Experten hinzuzuziehen.
📌 Das Wichtigste vorab
Anbieter: Genki
Tarif: Native Premium
Kosten: 273 €/Monat/Person (Preis richtet sich nach gewissen Kriterien)
Selbstbehalt: keiner
Besonderheit: USA/Kanada nur mit Upgrade abgedeckt
Bisher benötigt: nein – sobald wir sie wirklich benutzt haben, werden wir hier berichten
Warum die Krankenversicherung kein Thema ist, das man aufschieben sollte
Wenn man beginnt, das Leben als Digital Nomad zu planen, gibt es Themen, die man liebend gerne nach hinten schiebt. Die Krankenversicherung sollte definitiv nicht dazu gehören. Sie ist eines der wichtigsten Dinge überhaupt und gleichzeitig eines der unangenehmsten, weil man sich durch eine Fülle an Anbietern, Tarifen und Kleingedrucktem kämpfen muss.
Wir haben das trotzdem gemacht. Und zwar gründlich.
Die Recherche und warum sie so mühsam war
Bevor wir bei Genki gelandet sind, haben wir uns durch einige Anbieter gearbeitet. Das war ehrlich gesagt kein Vergnügen. Was uns dabei am meisten gestört hat:
- Viele Anbieter sind in der Leistungsübersicht schlicht unübersichtlich. Man versteht nicht auf Anhieb, was tatsächlich gedeckt ist und was nicht. Genau das ist aber der Punkt, den man im Ernstfall wissen muss.
- Die Preise sind bei manchen Anbietern intransparent – man landet erst nach mehreren Klicks bei der tatsächlichen Zahl.
- Und dann gibt es noch die Erfahrungsberichte. Wer sich durch Foren und Blogs liest, findet zu einigen Anbietern Berichte über schwierige Abwicklungen im Schadensfall. Genau das wollten wir nicht.
Wir wollten eine Versicherung, die wir verstehen. Die im Ernstfall keine unangenehmen Überraschungen liefert. Und die klar kommuniziert, was sie leistet und was nicht.
Warum wir uns für Genki entschieden haben
Genki ist ein deutschsprachiges Unternehmen, das sich auf Internationale Krankenversicherungen für digitale Nomads spezialisiert hat. Was uns sofort aufgefallen ist: Die Leistungen sind klar und verständlich dargestellt. Kein Kleingedrucktes, das man drei Mal lesen muss. Man weiß, was drin ist.
Wir haben uns für den Native Premium Tarif entschieden. Die Kosten liegen bei uns bei 273 € im Monat pro Person – das ist kein Schnapper, aber für den Leistungsumfang aus unserer Sicht fair. Wichtig zu wissen: Der Preis ist abhängig von verschiedenen Faktoren, Alter, Gesundheitszustand usw. Wir sind 34 und 32 – für jüngere Personen fällt der Betrag entsprechend niedriger aus, für ältere höher. Wir haben uns für keinen Selbstbehalt entschieden. Wer möchte, kann bei den Tarifstufen einen Selbstbehalt wählen, was den monatlichen Beitrag reduziert.
Generell ist Genki zu Zeitpunkt des Beitrags in zwei Hauptkategorien aufgeteilt: Genki Native und Genki Traveler. Innerhalb beider Kategorien gibt es jeweils verschiedene Tarifstufen mit unterschiedlichem Leistungsumfang und entsprechend unterschiedlichen Preisen. Man findet bei Genki also auch günstigere Optionen. Es lohnt sich, die verschiedenen Stufen direkt auf der Website zu vergleichen und zu schauen, was zum eigenen Reisestil und Budget passt.
Was zum Beispiel im Native Premium enthalten ist:
- Ambulante und stationäre Behandlungen weltweit
- Notfallbehandlungen
- Zahnarzt (grundlegende Behandlungen)
- Rücktransport im Notfall
- Psychologische Unterstützung (online)
- 24/7 Notfall-Hotline
Wichtig zu wissen: Wie bei den meisten internationalen Versicherungen sind Behandlungen in den USA und Kanada nur eingeschränkt abgedeckt. Wer dort längere Zeit verbringen möchte, braucht ein Upgrade. Das gilt bei Genki genauso wie bei den meisten Alternativen – also kein spezifischer Nachteil, aber ein Punkt, den man kennen muss.
Wie die Abwicklung funktioniert
Wir haben Genki bisher noch nicht im Ernstfall benötigt und hoffen, dass das so bleibt. Was uns aber von Anfang an positiv aufgefallen ist: Der Prozess ist klar definiert. Man weiß, was man im Ernstfall tun muss, wohin man sich wendet und wie die Erstattung abläuft. Ob man Behandlungskosten zunächst selbst vorstreckt oder eine direkte Abrechnung möglich ist, hängt vom jeweiligen Fall ab. Das ist bei internationalen Versicherungen generell üblich und kein Genki-spezifischer Punkt.
Alle wichtigen Informationen hat man jederzeit im Member Center im Überblick: aktuelle Kosten, Tarifdetails, die Möglichkeit, Belege einzureichen, sowie Behandlungen vorab ankündigen. Das macht die Verwaltung im Alltag deutlich unkomplizierter.
Das allein gibt uns ein gutes Gefühl, auch wenn man hofft, es nie wirklich testen zu müssen.
grenzenlos-sicher.de
Genki wird unter anderem über grenzenlos-sicher.de vermittelt. Das ist ein unabhängiger Versicherungsmakler, der auf Absicherung im Ausland spezialisiert ist – also nicht nur Krankenversicherung, sondern auch weitere Versicherungen, die für Reisende und Nomads relevant sein können. Wer sich unsicher ist, welcher Tarif zu den eigenen Bedürfnissen passt, kann sich dort kostenlos beraten lassen. Wir haben den Service nicht direkt in Anspruch genommen, uns aber auf deren Homepage informiert.
Was ist mit SafetyWing und anderen Alternativen?
SafetyWing ist der wohl bekannteste Name in der Digital-Nomad-Versicherungsszene und wird in vielen Blogs empfohlen. Wir haben es uns angesehen, uns aber letztlich für Genki entschieden – vor allem wegen der klareren Leistungsstruktur und der deutschsprachigen Kommunikation, was im Schadensfall ein echter Vorteil sein kann.
Schaut euch diese und weitere Optionen an und entscheidet basierend auf euren eigenen Prioritäten. Einige Punkte, die verglichen werden sollten:
- Was ist konkret gedeckt – ambulant, stationär, Zahn, Rücktransport?
- Wie ist die Abwicklung im Schadensfall beschrieben?
- Gibt es Erfahrungsberichte von Menschen, die die Versicherung tatsächlich genutzt haben?
- Wie ist der Kundenservice erreichbar – und in welcher Sprache?
Unser Fazit
Die Krankenversicherung ist kein Bereich, bei dem man am falschen Ende sparen oder die Entscheidung übereilen sollte. Nehmt euch die Zeit, verschiedene Anbieter wirklich zu verstehen – nicht nur den Preis zu vergleichen, sondern auch die Leistungen und die Abwicklung im Schadensfall. Die Kündigungskonditionen variieren je nach Anbieter und Tarif, auch das lohnt sich im Vorfeld zu prüfen.
Für uns war Genki die richtige Wahl. Klare Struktur, verständliche Leistungen, deutschsprachig. Das gibt uns das Sicherheitsgefühl, das wir für dieses Leben brauchen.
🔗 Was wir nutzen
Links mit ↗ führen zu externen Seiten ohne Provision. Wir empfehlen ausschließlich, was wir selbst nutzen.
🏥Genki

